Monsters of Liedermaching in Düsseldorf (Zakk)

Montag, 10. September 2007 - Robert

Als richtige Konzert-Junkies machen uns weite Anfahrten zu Konzerten ja nicht wirklich etwas aus. Aber ehrlich gesagt ist es doch sehr angenehm, wenn man es mal nicht ganz so weit hat. Und endlich wars mal wieder soweit: Heimspiel für Micha und mich! Mit dem Auftritt im Zakk haben sich die Monsters den ersten Platz in der Liste der kürzesten Anfahrten ergattert. (zugegeben: zusammen mit den Busters, die haben da auch schon gespielt) Und ehrlich gesagt wirds schwer die knapp 15 Minuten Fußweg noch zu toppen!

Die Monsters in Düsseldorf, das war mal was ganz neues, sowohl für uns, als auch für die Band. Da Micha und ich deshalb nur schwer einschätzen konnten, wie voll es werden würde, machten wir uns recht früh auf den Weg zum Zakk und waren schon kurz vor halb Sieben da ... und weit und breit war noch niemand zu sehen. Das sah bei den Monsters auch schon ganz anders aus. Naja, es war ja auch noch eine halbe Stunde Zeit bis zum Einlass, die wir uns mit Telefonieren und quatschen vertrieben.

Um Sieben sah es aber ehrlich gesagt nicht viel anders aus. In der Zwischenzeit hatten vier Leute ihren Weg vor die Tür gefunden, haben sich aber schnell wieder ins Auto gesetzt als sie merkten, dass die Tür noch zu war. So waren wir dann doch die einzigen vor der Tür, als sehr pünktlich zum Einlass geöffnet wurde. Dafür gabs für uns gleich eine Überraschung: wir kamen in den Konzertsaal, in dem wir auch schon die Busters sehen durften und wunderten uns, warum die Bänke so komisch standen. Des Rästels Lösung: das Zakk hat zwei Räume für Konzerte und die Monsters spielten im hinteren, etwas kleineren Raum. Der wirkte aber dafür auch viel gemütlicher und wir machten es uns auf den besten Plätzen in Reihe Eins bequem.
Nach und nach kamen dann doch einige Leute, doch bis zwanzig vor Acht waren es höchstens 15-20 und wir befürchteten schon, dass Düsseldorf den Monsters als lahmer Haufen in Erinnerung bleiben könnte, zumal es bis dahin auch noch niemand gewagt hatte sich zu uns in die erste Reihe zu setzen. Doch da sollten wir uns gewaltig täuschen!

Um Acht Uhr war der Raum bis zum letzten Platz gefüllt, so dass sich der ein oder andere notgedrungen mit einem Stehplatz zufrieden geben musste. Beste Voraussetzungen also für den pünktlichen Beginn und siehe da, als die sechs Liedermacher die Bühne betraten war die Stimmung sofort super. Rüdi durfte dann den Anfang mit einem sehr schön passenden "Sonntag" machen, gefolgt von Freds "Marzipan" und spätestens da war klar: Düsseldorf hatte Bock auf die Monsters! Also war die nächsten 3 1/2 Stunden Party angesagt! Insgesamt gab es 2 Sets plus Zugaben zu hören und dabei auch einiges Neues und Unerwartetes. So spielten Pensen und Labörnski einen Song namens "Das Manifest" in dem endlich mal gesagt wird, wie toll das männliche Geschlecht doch ist! *g* Und auch Rüdi hatte mit "Sehnsucht im ICE" mal wieder einen richtig tollen neuen Song im Gepäck. Neben alten Klassikern wie Tottes "Döner", Freds "Herzblatthubschrauber" und Burgers "Tod in der Nordsee" gab es aber auch seltener gespielte Songs wie Tottes "Walgesänge" und "Snoop Doggy Dog" von Pensen und Labörnski. Sehr schön war es auch mal wieder die ruhigen Seiten der Monsters zu hören mit Freds "Blauer alter Freund", "Sensitivität" von Frische Mische, "Blues" von Burger und dem "Betroffenheitssongwettbewerb" von Rüdi.

Aber wie das nunmal so ist, alles hat irgendwann mal ein Ende und so war nach "Ich muss weg" dann auch erstmal Schluss. Aber da die Stimmung wie schon gesagt hervorragend war kamen die Monsters unter viel Beifall und "Ohoohoho"-Rufen wieder auf die Bühne, nur irgendwie war die Hälfte der Jungs verloren gegangen, so dass vorerst nur Rüdi, Totte und Burger wieder auf ihren Stühlen Platz nahmen. Der Rest kam dann erst nach und nach dazu.

Den ersten Song in der Zugabe stimmte Burger an, doch was war das? Bekannte Klänge, die ich aber bis dahin noch nicht auf einem Monsters Konzert gehört hatte. Es war toll "Der Fisch" mal live zu hören! Doch auch die anderen Monsters gaben sich keine Blöße und so gab es nochmal über eine halbe Stunde beste Unterhaltung, bis sich dann mit "Morgens um Acht" das endgültige Ende des Konzertes ankündigte. Doch auch danach war das Publikum noch heiß auf mehr und so wurde auf vielfachen Wunsch noch "Frösche weinen nie" gespielt, bevor Totte mit "Algerien" unplugged den Schlusspunkt setzte.

Da Micha und ich den Montag frei hatten und wir ja nur einen kurzen nach Hause Weg hatten, wollten wir den Abend eigentlich noch gemütlich ausklingen lassen. Sehr passend dazu wurden uns von einer netten Person noch zwei Bier spendiert. Danke nochmal dafür! :) Doch wie das leider so oft der Fall ist, wenn so ein Konzert unter der Woche oder auf einem Sonntag ist: der Club schließt früh seine Pforten. So wurden wir höflich gebeten zu gehen, damit die Angestellten Feierabend machen können. Nun gut, kann man nicht ändern. Also haben wir noch flott Burger gratuliert, unser Bier mitgenommen und uns dann auf den Heimweg gemacht.

Insgesamt war es mal wieder ein toller Abend, mit guter Musik und super Stimmung. Ich denke Düsseldorf und das Zakk waren würdige Gastgeber für die Monsters und hoffe, dass man die Sechs bald mal wieder hier sieht!

- Robert

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