Sasha und Ruben Cossani in Berlin (Tempodrom)

Freitag, 15. Mai 2009 - BiBi

Endlich, endlich ist es soweit – die Sasha-Tour, die Langersehnte, startet. Hat Herr Schmitz sich doch im Jahr 2008 etwas rar gemacht, um intensiv an seinem neuen Album „Good News On A Bad Day“ zu arbeiten, startet er dieses Jahr nun endlich wieder durch. Eine Kostprobe seiner enormen Live-Qualitäten und des neuen Albums gab es ja bereits beim NDR 2-Konzert im Februar. Aber eine richtige Tour ist natürlich noch schöner.

Im Vorfeld gab es große Anstrengungen, um an die besten Tickets zu kommen. Ich will da gar nicht ins Detail gehen, jeder Nicht-Hardcore-Fan würde mich für noch bekloppter halten als ohnehin schon – und meine Kreditkarten hab ich mir mit dieser Aktion auch gesprengt, die sind seit dem Ticket-Shopping nämlich gesperrt. Naja…Geschichten, die das Leben schreibt – aber ich wusste bereits vorher, dass ich es nicht bereuen muss. Und es gibt auch mal wieder neue Kreditkarten *gg*

Doch das Ergebnis kann sich eben auch sehen lassen – nämlich für die drei Konzerte, zu denen ich fahre, nur 1. Reihe-Sitzplatzkarten.
Es ist ja sowieso ein Novum – Sitzplätze beim Sasha-Konzert. Gut, es gab schon Sondersachen wie Sasha and Friends, wo nur Sitzplätze angeboten wurden – aber doch nicht auf einer normalen Tour. So recht wusste ich auch nicht, was ich davon halten sollte, denn Sashas Songs sind live ja nun doch viel zu mitreißend, um dabei auf dem Stuhl sitzen zu bleiben. Aber eins fand ich fabelhaft – das alles sehr viel stressfreier gehen würde, denn Zickereien und Drängeleien beim Einlass wird es so natürlich nicht geben. Man kann kurz vor knapp ankommen und ganz relaxt bleiben, kein stundenlanges Anstehen bei Schneesturm oder strömendem Regen.

Mein erstes Konzert sollte nun im Berliner Tempodrom stattfinden. Tourstart war zwar schon am Vortag in München, aber München ist eben für Norddeutsche nicht wirklich gut erreichbar. Außerdem bin ich ja erst seit knapp drei Monaten im neuen Job und kann noch nicht unendlich Urlaub nehmen – aber ich habe ja einen tollen Arbeitgeber erwischt, selbst alter Punker und musikalisch begeistert…so war es kein Problem, am Freitag frei zu bekommen, um am frühen Nachmittag nach Berlin zu starten.
Mit Petra war Treffpunkt wie so oft der Parkplatz an der A 1 Abfahrt Rade. Vor dort aus fuhren wir gemeinsam mit ihrem Auto weiter, ich hatte also eine relaxte Zeit vor mir. Die Autobahn war sehr voll, ist man von der A 24 gar nicht so gewohnt, aber machte nix, wir hatten viel Zeit im Gepäck.
So kamen wir kurz nach 18 Uhr vor dem Tempodrom an. In einer Nebenstraße war auch sofort ein Parkplatz zu finden und unsere Lieblings-Zwillinge waren auch bereits vor Ort. Die Wiedersehensfreude war groß, es gab viel zu quatschen und so war es im Handumdrehen 19 Uhr und eigentlich Einlasszeit.
Ich war aber trotz all den positiven Vorzeichen total verkrampft und verspannt, mein Kopf total blockiert, gedanklich überhaupt nicht bei dem, was gleich kommen sollte. Ich hatte eine harte Arbeitswoche hinter mir, viel Verantwortung und Termindruck und das wollte sich leider nicht so einfach wie sonst abschütteln lassen. Daher verspürte ich wohl auch nicht das wohlige Kribbeln, das sich sonst vor Konzerten einstellt.

Das Tempodrom öffnete nun auch langsam seine Pforten, wir schlenderten hinein, besuchten erst einmal die wirklich übel stinkenden sanitären Anlagen. Alter Schwede, wie können denn sauber geschrubbte Toiletten VOR Beginn einer Veranstaltung so bestialisch riechen? Ich glaube, wir sind fast grün im Gesicht wieder heraus gekommen.
Nun schlenderten wir mal an den Merchandise-Stand, begrüßten Mercher Dino und sichteten das Angebot. Für mich war nichts Interessantes dabei – aber es gab ja eine ganz andere Sache, für die ich auf jeden Fall am Abend noch Geld ausgeben wollten. Denn wir wurden darüber informiert, dass man direkt im Anschluss an das Konzert einen MP3-Stick mit dem Konzert-Mitschnitt kaufen konnten. Tolle Sache, finde ich.
Klar, das ganze Konzert ist dann noch nicht auf dem Stick, aber ca. 2/3 – und der Rest steht am Folgetag als Download bereit. Ein Code hierfür liegt dem Stick bei. Ich war begeistert von der Sache, aber vorher wollte ich ja erst mal das Konzert selbst erleben.

Also machten wir uns auf den Weg in die eigentliche Konzerthalle. Schönes Ambiente, aber auch recht groß. Ich wusste, Berlin ist auch im Gegensatz zu München, Hannover oder Hamburg nicht ausverkauft. Nun, sollte uns egal sein, wir suchten uns unsere Plätze und tatsächlich…absolute Mitte der ersten Reihe, Hurra, denn jetzt fing auch ich an, wirklich zu realisieren, was gleich passieren würde. Endlich mein Tourstart :) – und da war auch das Kribbeln - alles wird gut!
Nach und nach tauchten auch weitere bekannte Gesichter auf, man quatschte hier und da und alles war so entspannt und chillig. Großartig. Einziges Manko: Die Stühle standen recht weit weg von der Bühne, da waren doch einige Meter freier Raum. Das war ja doch eher ungewohnt.

Um Punkt 20 Uhr dann verdunkelte sich die Halle und die drei Musiker der Vorband betraten die Bühne. Auch hierauf war ich sehr gespannt…Ruben Cossani.aus Hamburg. Petra hatte die Band bereits zweimal live in Hamburg gesehen und mir sehr begeistert davon berichtet. Ich hatte im Auto kurz in die CD der Band reingehört, aber war noch nicht wirklich überzeugt. Das war mir ein bisschen zu lasch und zuviel der Melancholie. Aber ich weiß, live hat vielen einen ganz anderen Drive – und so gestaltete sich dann auch der Auftritt von Ruben Cossani. Drei super sympathische Musiker, sehr wandlungsfähig an den verschiedenen Instrumenten. Konrad, Leonard und Michel (van Dyke – da erstarre ich schon ein bisschen vor Ehrfurcht) spielen wunderschönen Pop, harmonische Melodien, schöne Stimmen – und beziehen, was ich ja besonders mag – das Publikum stetig mit ein. So wird mitgeklatscht und mitgesungen. Wohl am meisten bei einem sehr bekannten Stück, das Michel vor Jahren für ECHT geschrieben hat: Du trägst keine Liebe in dir. So UHUn wir im Publikum begeistert mit, ich kann eh den ganzen Text mitsingen, hab ich doch auch die ECHT-CDs im Regal stehen – lang ist es her, aber gute Musik wird ja nicht schlechter mit den Jahren.

Auch die eigenen Ruben Cossani-Songs gefallen mir sehr. Somit vergeht die gute halbe Stunde, die dem Support zugestanden wird, wie im Fluge. Wow…ich glaub, da muss ich bald mal auf ein ganzes Konzert.

Nun steht die Umbaupause bevor, aber auch die ist ratzfatz vorbei und pünktlich um 21 Uhr verlöschen die Lichter im Saal. Hinter dem weißen Vorhang auf der Bühne ertönt das Schlagzeug-Intro zu „Please Please Please“. Man sieht Silhouetten, die im Takt mitklatschen. Ich erkenne gleich: Da ist auch der Sasha dabei…dann öffnet sich der Vorhang und das Publikum tobt los und die Band legt los und Sasha startet durch. Wir sind am Zweifeln, ob wir gleich aufspringen sollen, denn das ist definitiv kein Song zum Sitzen, aber man will es sich auch nicht gleich mit den Leuten in den hinteren Reihen verderben. Also erst mal sitzen bleiben und Sitzpogo machen, hab ich ja oft genug bei den Monsters of Liedermaching geübt :)

Im Anschluss gibt’s gleich die kommende Single „There she goes“ und Sasha sagt, er könne verstehen, wenn es einen nicht unbedingt auf dem Sitz halten würde. Also schnell aufgestanden. Nun fordert Sasha zum Mitmachen auf, er meint, man könne ja mal mit Klatschen anfangen – aber was dann folgt, überrascht uns alle total. Denn plötzlich stürzen Leute nach vorn, keine Ahnung, wo die herkommen – und um nicht plötzlich hinter drei Reihen zu stehen, stürze ich mit…und finde mich direkt vor der Bühne wieder. Neben mir Petra, auf der anderen Seite Ricarda. Zwillingsschwester Simone hat es nicht rechtzeitig geschafft, hinter uns stehen bereits vier Reihen Leute…Die Securities sind völlig überfordert, versuchen noch, uns zurückzuschieben, aber mehr als ein kleiner Abstand zur Bühne ist nicht mehr drin. Sasha bringt sein Lied zu Ende, ich bin durcheinander, weil ich es böse finde, dass Simone nicht vorn bei uns dabei ist und auch Sasha sagt nach dem Song, dass es so eigentlich nicht gedacht war – wäre ja jetzt Mist für die Leute, die sich gute Sitzplatz-Karten gekauft hätten. Aber vorn brüllten dann wohl schon Leute, wäre doch egal. Klar, die hatten wahrscheinlich auch preiswertere Seitentickets und freuten sich, nun ganz vorn dabei zu sein. Nun gut, Leben geht weiter – und Konzert auch. Nächster Punkt: „High and low“, vom neuen Album. Wunderschön, eher langsam, aber sehr kraftvoll.
Über den nächsten Song freute ich mich auch ganz besonders. „Slowly“ – schön, dass er es auf die Setliste geschafft hat. Nur war ich immer noch traurig, dass wir nicht alle zusammen vorn standen, drehte mich immer wieder um, konnte Simone aber auch gar nicht mehr sehen.

Doch spätestens der nächste Song drängte meinen kleinen Kummer dann doch in den Hintergrund „Ain’t my kind“…denn auf dem normalen Hardcover-Album ist das Lied nicht drauf, lediglich als Download bei iTunes zu bekommen. Doch auf meine CD, die ich immer im Auto höre, habe ich das Stück mit rauf gebrannt und so hab ich es jetzt seit fast drei Monaten täglich gehört und mir im stillen gewünscht, es auch mal live präsentiert zu bekommen. Juchhu, nun war es soweit. Sasha hatte auch einen Höllenspaß am Singen, das sah man ihm an. Ein absolutes Highlight.
Doch das nächste folgte zugleich: „Live Designer“ vom neuen Album, eine Hammer-Nummer, gehört auch zu meinen Top Five. Berlin war begeistert und feierte ordentlich ab.
Ich musste mir nun auch mal genauer Sashas Outfit angucken - Hemd und Weste – sehr schick…Schlabber-Hose auf halb acht hängend, so sah es zumindest aus…Sasha erklärte es aber auch, dass die Löcher im Gürtel nicht so ganz passend wären – entweder etwas zu eng oder zu weit, aber wir sollten unbesorgt sein, die Hose würde ihm nicht über den Hintern rutschen – na denn :)

Nun wurde ein bisschen Tempo aus dem Abend genommen, Barhocker im Halbkreis aufgestellt, auf denen die Musiker Platz nahmen. „Good news on a bad day“ folgte als nächstes Stück. Ist zugegebenermaßen nicht mein liebstes, da ich ja doch eher auf die schnelleren Sachen stehe, aber ich finde den Text so wunderschön.
Als nächstes kündigte Sasha einen musikalischen Gast an…nanu, wer könnte kommen? Ah, Thomas Hanreich, besser bekannt als Thom, Ex-Frontmann von VIVID. Cool, den haben wir ja auch schon häufiger gesehen bei Sasha and Friends-Konzerten.
Thom durfte seinen Song von früher, „Still“ singen – ein sehr schöner Auftritt, der von den Berlinern mit viel Applaus bedacht wurde. Danach sangen dann Sasha und Thom zusammen „Everybody’s Fool“. Paßte natürlich großartig, denn Thom singt da ja auch schon auf Sashas Album mit.
Danach gab’s noch ordentlich Applaus für Thom, der dann die Bühne verließ. Aber keine Pause war angesagt, nein, nun war Zeit für „Lipstick On The Mirror“, mein Überraschungslied auf der neuen CD. Geht es doch ein bisschen in die Rockabilly-Vergangenheit zurück. Große Freude für mich - und das Stück macht live noch mehr Spaß.

Auch der Acapella-Song „Coming home“ fehlte nicht. Kann man – wenn auch als Weihnachtssong konzipiert – auch prima im Mai hören. Das Ganze ging so ein bisschen über in einen aktuellen Song, den Sasha sehr mag: „I’m yours“ von Jason Mraz. Das empfand ich als große Überraschung – aber es sollte noch besser kommen. Sasha teilte den Saal auf – und forderte die linke Seite auf, doch bitte seinen ersten Hit zu singen „I’m still waitin’“ – und die rechte Seite, zu der ich gehörte, sollte doch bitte „I feel lonely“ singen. Nein, ausgerechnet…ich und Lonely singen, ich hatte geschworen, sowas nie zu tun, aber was schert mich mein Geschwätz von früher, natürlich sang ich inbrünstig mit. Als er der Meinung war, beide Seiten singen zeitgleich laut genug ihre Parts, setzte er wieder ein mit „I’m yours“ und das ganze hörte sich super an. Ein großer Spaß für alle. Und was passt besser zu soviel Freude und Glück als „Lucky Day“.
„15 Minutes Older“ vom neuen Album und „Alive“ vom vorherigen Album waren die nächsten Programmpunkte.
Dann „Hide And Seek“ – komische Sache mit dem Lied. Als es seinerzeit als Single veröffentlicht wurde, mochte ich es sehr. Aber dann hatte ich mich irgendwie dran überhört. Passiert mir bei Sasha-Songs nicht oft, gibt es aber. Also rutschte es mir so aus dem Gedächtnis. Beim NDR-Konzert dann im Februar hatte ich es das erste Mal live gehört – und bin seither wieder total angefixt und höre es auch wieder supergern von CD. So genoss ich auch diesen Programmpunkt sehr.
„We Can Leave The World“ beendete dann das Hauptset. Wie immer viel zu früh, aber natürlich wollte Berlin Sasha und seine großartige Band nicht sofort gehen lassen. Also wurde so lange geklatscht und gejohlt, bis die Musiker wieder auf der Bühne erschienen. Und auch Simone kam endlich zu uns nach vorn, damit wir die letzten Songs alle gemeinsam feiern können.
„Wide Awake“ ist ein eher langsamer Song, der sich aber absolut steigert und einfach bombastisch wird. *rrr* Gänsehaut-verdächtig.
Eine weitere Fassung von „This is my time“ stand uns nun bevor…ein bisschen näher am ursprünglichen Song wie die vorherigen Fassungen – und voller Power und Kraft.
Doch wieder verließen die Musiker unter großem Applaus die Bühne…nee nee, noch eine Zugabe muss her, das war klar. Also wurde gerufen und gebrüllt – und es half. Sasha kehrte allein auf die Bühne zurück, schnappte sich eine Gitarre und meinte, er ist nun nicht so der tollste Gitarrist und die anderen lassen ihn nie mitspielen, daher hat er sich jetzt mal schnell auf die Bühne geschlichen, um auch mal spielen zu können :) – dann begann er mit „If you believe“, da Publikum sang begeistert mit, die Band folgte auch so nach und nach und brachte den Song mit Sasha gemeinsam zu Ende. Als Sasha auf die Frage, ob wir noch könnten, großer Jubel entgegengebracht wurde, gab es noch eine Überraschung…Nicht nur Thom kehrte auf die Bühne zurück, nein, er brachte auch noch Rea von Reamonn mit. Sasha freute sich sehr und war auch wirklich überrascht. Nun ging es ins Finale „Goodbye“ sollte dieses Konzert beenden, aber nicht, ohne die liebgewonnene Zwischeneinlage „Always look on the bright side of life“. Petra und ich waren eh etwas verpeilt, dass wir nicht mal rechtzeitig unsere Taschentücher zum Schwenken bereit hatten. Naja, es war unser erstes Konzert, da ist man mit den Abläufen noch nicht so vertraut.
Aber dann sollte das Konzert tatsächlich zu Ende sein…och, wie schade…tobender Applaus verabschiedete Sasha und Band.
Hach, nun musste ich mich erstmal sammeln…wow, was für ein Konzert. Ganz toll, ganz wundervoll. Da der Saal relativ zügig geräumt wurde, begaben wir uns noch mal auf die jetzt noch schlimmer stinkenden Toiletten, ich kaufte mir dann im Anschluss sofort den Stick mit dem gerade genossenen Konzert und dann ging’s langsam raus zum Ausdampfen und beratschlagen, was nun zu tun ist…Abfahrt oder noch Warten? Ich wusste es nicht wirklich, aber wir warteten dann doch noch ein bisschen am Tourbus, sind dann aber irgendwann abgezogen, weil es anfing, zu regnen und wir eigentlich noch einen Burger King aufsuchen wollten. Die Zwillinge wollten uns hinterher fahren, nur leider bin ich manchmal doch nicht nur künstlich blond, so dass ich mein neues Navi nicht in Gang setzen konnte (manchmal hilft es, einfach den OFF-Schieber auf ON zu schieben – naja, better luck next time). So irrten wir ein bisschen durch Berlin in der Hoffnung, doch irgendwo einen Fastfood-Laden zu finden…wunderschön anzusehen, der Potsdamer Platz, das Brandenburger Tor, die Siegessäule bei Nacht…aber keine großen leuchtenden Ms oder so – die Zwillinge haben wir irgendwie dann auch noch ungewollt abgehängt und freuten uns dann, wenigstens Autobahnschilder zu finden, die Richtung Hamburg wiesen.
Da sich das Hüngerchen-Problem aber ja durch Sightseeing nicht gelöst hatte, fuhren Petra und ich die erste Autobahntankstelle an und aßen ein wirklich schlechtes Essen…man kann bei Curry-Wurscht mit Pommes doch sehr viel falsch machen, sollte man gar nicht glauben. Iih bäh, aber der Hunger trieb es rein.

Kaum waren wir wieder auf der Bahn, die nächste unangenehme Überraschung – Flash in the night…Petra ist geblitzt worden, nur haben wir keine Ahnung, wie viel man dort hätte fahren dürfen. Schilder haben wir keine entdeckt. Also bleibt nur abzuwarten und zu hoffen, dass es sich nur um 10 km/h zuviel handelt.
Die Rückfahrt kam mir ewig vor, denn kurz nach dem Geblitze setzte auch noch richtig heftiger Regen ein. Gut, es war diesmal kein Schnee wie im Februar, als wir von der Echo-Verleihung heim fuhren, aber nach einem so schönen Tag das ganze Wasser vom Himmel – das war nicht gerechtfertigt.
So war es dann auch schon fünf Uhr morgens, als ich endlich wieder bei meinem Auto war und die letzten 60 km Fahrt antreten konnte…boh, war ich geschlaucht, geschafft und müde, aber trotzdem total glücklich, als ich gegen halb sieben in tiefen Schlaf fiel – voller Vorfreude auf den nächsten Tag, der mich nach Hannover führen sollte…

- BiBi -

Zu den Fotos aus dem Tempodrom in Berlin von Sasha
und
Ruben Cossani