The Baseballs und Kensington Road in Minden (Stadtfest)

Freitag, 21. Mai 2010 - BiBi

Ich habe nicht schlecht gestaunt, als ich vor einigen Wochen entdeckte, dass The Baseballs auf dem Stadtfest in Minden performen werden. Oha…Minden? Das ist mal nicht so wahnsinnig weit – dann noch ein Freitag…klar, der Entschluss, dass ich dabei sein muss, war sofort gefasst. Auch wenn es kurz vor der langersehnten Tour ist – der Termin wird mitgenommen.
Minden gehört zwar schon zu Nordrhein-Westfalen, ist aber mal gerade 88 km entfernt von unserem Kreisstädtchen Verden, wo ich arbeite – wenn man schön über Land fährt. Da ich vor ein paar Jahren bereits mal Boppin’ B in Minden gesehen habe, wusste ich noch, der Weg ist etwas nervig, aber allemal kürzer, als wenn ich über die Autobahnen fahre. Bei den Spritpreisen lohnt es sich, die 50 km einzusparen.

Das gruselige Mai-Wetter ließ mich etwas ängstlich auf mein erstes Open Air dieses Jahres schauen, aber die Prognosen wandelten sich ins positive und so strahlt am Konzerttag dann auch die Sonne. Erst war noch mal Arbeiten angesagt, Mittagspause machen habe ich dabei irgendwie vergessen – und um Punkt 15 Uhr dann Abfahrt Richtung Minden. Was soll ich sagen – ich war schon nach fünf Kilometern, die ich durch Verden musste, fix und fertig, denn das dauerte irgendwie 45 Minuten. Stau überall, haste nicht gesehen. Auch in jedem Dörfchen unterwegs an den Landstraßen waren alle Ampeln rot – und mein Auto fing an, Zicken zu machen…ständig starb der Motor im Stand ab. Ich gab also immer ordentlich Gas, nicht gerade spritsparend – und beunruhigend war das ganze dann auch noch. Denn immer wieder mal schaffte ich es nicht, den Motor am laufen zu halten und der Wagen tat sich von mal zu mal schweren, wieder anzuspringen. Die Stresshormone machten sich in mir breit und auf einmal war die wunderbare Sonne nur noch heiß und ätzend und ich hoffte nur noch, überhaupt in Minden anzukommen. Ich war dort quasi mit Mareike verabredet, einem Fan, die ich vom Bielefeld-Konzert im letzten Dezember kannte. Wir hatten die vergangenen Tage immer wieder mal über Facebook gechattet – ich empfand den Gedanken als ausgesprochen angenehm, nicht die ganze Zeit allein in Minden bleiben zu müssen, mit Gleichgesinnten macht’s ja gleich noch mehr Spaß und die Auftrittszeit der Baseballs war mit 23 Uhr angegeben. Also noch viele Stunden bis dahin, die gefüllt werden müssen.

Endlich traf ich in Minden ein und an der letzten Ampel vom anvisierten Parkhaus ging der Motor dann wieder aus – und wollte gar nicht mehr anspringen. Hinter mir hupte es, ich schaltete Warnblinker ein, aber dann gelang es mir bei der nächsten Grün-Phase doch noch, den Wagen anzulassen und ich eierte ins Parkhaus…immer ordentlich mit dem Gaspedal spielend fuhr ich heulend in die Tiefgarage und rollte quasi mit absterbenden Motor auf einen freien Platz. Oh weia…aber egal, ich bin hier, nach mir die Sintflut. Erstmal wird gefeiert, dann drüber nachgedacht, wie es weiter geht…vielleicht ist ja auch nachher alles wieder in Ordnung (Mädchen-Logik – haste einen schönen Abend, kann auch nicht das Auto kaputt sein, so!).

Ich fragte noch schnell nach dem richtigen Ausgang – und dann eilte ich mich, wieder an die Erdoberfläche zu kommen…denn nach einer langen Autofahrt muss man was? Rischtisch – auf Toilette. Der Weg zum Markt, wo die Bühne stand, war zum Glück nur sehr kurz und rundherum gab es Cafes etc. Wo jetzt auf Klo gehen? Ah, direkt neben der Bühne war ein Subway, dort kehrte ich erst einmal ein – höchste Eisenbahn :)
Dann holte ich mir eine eiskalte Coke-Light, denn mir war dermaßen heiß, ich war krebsrot im Gesicht und brauchte dringend Abkühlung und Beruhigung…vor dem Subway standen zwei Tischchen mit Stühlen, ich wollte mich setzen, stellte meinen Drink auf den Tisch – und stieß ihn erst einmal um…zack, halber Liter Cola dahin. Mist…ich ging wieder hinein, bat um einen Lappen, aber die freundliche Bedienung putzte lieber selber den Tisch trocken und gewährte mir kostenlosen Getränkenachschub.
Auf der Bühne wurde aufgebaut, ich entdeckte auch schon mal ein The Baseballs-Banner – aber der wurde schnell von anderen Bannern überhängt, denn es sollten ja vorher noch zwei andere Bands auftreten. Zuerst um 19 Uhr Barneys Boogie Train und danach Kensington Road.

Ich habe mich dann in Blickweite zur Bühne auf einer Bierbank niedergelassen, mir dort noch ein Wasser gekauft und Mareike gesimst, dass ich nun da wäre…Sie war 19 km vor Minden und kämpfte auch mit diversen Staus.

Der Marktplatz, auf dem links und rechts viele Getränke- und Futterbuden standen, war auch ganz gut belebt – und bei mir setzten sofort die leichten Phobien ein…jeden, der den Platz überquerte, sah ich als potentiellen Kandidaten, in die erste Reihe zu wollen. Was für ein Blödsinn, aber mach was dagegen :D – ich bekämpfte auch meine Angst erfolgreich und blieb stoisch in der schönen Sonne sitzen. Dann hatte es auch Mareike geschafft und gesellte sich zu mir. Wir tauschten uns erst einmal über unsere anstrengende Anreise aus und sie beobachtete die Bühne nun mit…aber niemand fing an, sich davor zu stellen…also weiter entspannt bleiben…
Um 19 Uhr dann hielt es uns nicht mehr auf der Bank und wir gingen mal zur Bühne, aber leider wurde da immer noch gebaut und soundgecheckt. So ging dann die erste Band auch erst um 19.30 Uhr am Start. Hm…wir machten uns ja so unsere Gedanken. Stadtfeste enden normalerweise um Punkt Mitternacht…die Baseballs sollen erst um 23 Uhr auftreten…was, wenn jetzt die anderen Bands überziehen oder so? Nee, keine Minute unserer Favoriten wollten wir missen, aber nun hieß es erst einmal, die Zeit bis 23 Uhr herum zu bekommen.
Die Männer von Barneys Boogie Train versuchten dann, die Leute aus Minden kräftig zu rocken – aber man muss leider sagen, das gelang nicht wirklich. Nicht, dass es an der Band lag – die haben schon eine gute Leistung abgeliefert. Wobei mir es einfach zu lang war. 1,5 Stunden spielten die Herren und nach ca. 50 Minuten reichte es mir eigentlich, da dann doch alles irgendwie ähnlich klang. Die Band macht auf Power-Rock’n’Roll, sprich, sie spielten viele Coversongs. Ich freute mich auch absolut über „Rumble in Brighton“ oder einer sehr schnellen Version von „I’m on fire“ – obliglatorische Songs, die so ziemlich jede Coverband im Programm hat wie „Ring of fire“ oder „Ghostriders in the sky“ fehlten auch hier nicht.
Nur leider lockte das alles nicht wirklich das Publikum vor die Bühne – alle standen in einem großen Halbkreis davor…nun gut, mussten wir auch noch nicht vor zur Bühne.
Direkt neben der Bühne gab es ein Hotel, vor dem wir in der Sonne sitzend schon vorher die Baseballs-Band-Mitglieder entdeckt hatten. So war es dann auch nicht weiter erstaunlich, als beim Auftritt von Barneys Boogie Train in der obersten Etage ein Fenster geöffnet wurde und Digger dort erschien – das war dann so ein bisschen wie ein Autounfall – nur sehr viel angenehmer: Man konnte kaum weggucken :) Ja, ich schäme mich ja schon *Finger hinter dem Rücken kreuz*

Nachdem die erste Band dann doch ein Ende gefunden hatte, beschlossen wir, uns bei der zweiten Band auch wirklich mal vor die Bühne zu stellen…obwohl immer noch alles recht leer war. Aber diese Idee hatten dann auch noch andere Leute und wir mussten zusehen, dass wir überhaupt noch einen angenehmen Platz bekamen. Aber ich war absolut zufrieden, ich steh ja eh nicht so gern in der Mitte, sondern bin so ein Rechtsaußen. Der Umbau dauerte uns auch schon wieder zu lang, doch endlich ging es los mit Kensington Road aus Berlin. Die Band besteht aus fünf Leuten – zwei Gitarren, Keyboard, Drums und Bass. Gespielt wurde guter Poprock mit Synthieklängen. Leider war die Stimme des Sängers, der auch gleichzeitig Gitarre spielte, recht leise abgemischt, ich konnte lange nicht sagen, ob mir die Stimme zusagt oder nicht. Aber doch, sie tat es. Auch war auf der Bühne dank des Frontmannes einiges mehr an Bewegung los als noch bei der ersten Band, die sich kaum von ihren Plätzen bewegten.
Bekannt waren mir keine Songs von Kensington Road, obwohl mir der Name schon oft begegnet ist…bei MySpace wahrscheinlich und beim Stöbern nach Konzertterminen, die für mich interessant sind. Daheim entdeckte ich dann, dass die Band auch bereits zu meinem MySpace-Freunden gehörte…kann man mal sehen…
Das Publikum, das doch nun immer zahlreicher wurde, war zwar nicht wirklich begeisterungsfähig, aber wurde nun auch von der Band mit einbezogen – Mitsingen war das eine oder andere Mal angesagt. Im Nachhinein kann ich sagen, dass mir die Songs „Satellite“ und besonders „Personal Transcendental Experiance“ aus dem Set am besten gefielen.

Der Schlussapplaus nach dem letzten Song brach eigentlich schlagartig ab und ich sagte noch zu Mareike, ich finde nix peinlicher, als wenn Bands wieder auf die Bühne zurück kommen, obwohl niemand Zugabe ruft…genau das passierte nun, aber der Frontmann überspielte die Situation charmant, indem er einfach mal fragte, ob denn noch eine Zugabe gewünscht wird und das Publikum doch lautstark zustimmte.

Aber danach setzte dann auch sofort wieder der Umbau ein…reichlich Zeug war von der Bühne zu schaffen und das Baseballs-Set musste bestückt werden. Rotes Klavier, Schießbude – alles fand zügig seinen Platz, aber es war schon nach 23 Uhr und wir befürchteten einfach, dass es nun nur noch ein 45 Minuten-Set geben wird. Egal, auch das wollten wir zelebrieren…Es war inzwischen rappelvoll und wenn ich mich so umschaute, musste ich mir eingestehen, dass ich den Altersdurchschnitt erheblich nach oben drückte…sonst überwiegend Teenager oder gaaanz junge Erwachsene. Was man auch an der einsetzenden Drängelei merkte. Mädels der Marke: Ich komm zwar erst fünf Minuten vor Beginn, aber habe Anspruch auf einen Platz in der ersten Reihe - waren natürlich auch dabei. Nur da hatten sie Pech, also wurde sich in die zweite Reihe geschoben. Doch dann, um ca. 23.10 Uhr verlöschte das Licht auf der Bühne. Gewünschter Effekt: Jubel setzte ein. Die Baseballs-Band kommt auf die Bühne und los geht es mit „Release me“. Noch lauterer Jubel, als dann Sam, Digger und Basti endlich auf der Bühne erscheinen. Um uns herum aufgeregte Mädels, die vor Freude hüpfen. Alle Befürchtungen, die Stimmung könnte nicht sooo gut sein, sind vergessen. Die Mindener wollen feiern und die Akteure auf der Bühne geben richtig Gas. Was leider sehr störend war – und das eigentlich auch das ganze Konzert über – waren für mich die zu leisen Stimmen. Ja ja, ich weiß, es wird nicht für die erste Reihe abgemischt und wenn man weiter hinten steht, ist das Verhältnis von Stimmlautstärke zu Instrumenten sicher besser gewesen, aber man darf ja auch mal was zu meckern haben ;)
Ich bin irgendwie trotzdem sofort drin im Konzertmodus, fühle mich richtig wohl und grinse sicherlich im Kreis – ob nun beim folgenden „Angel“ oder „Hey there Delilah“. Auch wenn man hier mitten auf dem Marktplatz steht, kommt „Love in the club“ super an…sicher nicht zuletzt wegen Sams sexy Hüftschwung.
Zwischenzeitlich verrät Basti, dass ihr Hotel gleich nebenan ist und dort oben, wo das Licht noch brennt, sich Diggers Bad befindet. Ich muss schmunzeln, denn das hatten wir bereits vorher gesehen…trotz trüber Scheibe hatte man das sehr deutlich sehen können ;) – und Digger realisiert auch erst jetzt, dass er da wohl vergessen hat, den Aus-Schalter zu betätigen.

"Sex on Fire", meinem momentanen Lieblingsstück sowie Lady Gagas „Pokerface“ sind auch mit am Start – und danach wird dann die Bühne mal richtig voll. Die Voc’n’Roller bitten drum, dass viele Mädels und Frauen zu ihnen kommen, denn Sam sollte nun bei „Basketcase“ den richtigen Hüftschwung zeigen. Das Angebot wird sofort angenommen, immer mehr Girls drängen nach vorn und lassen sich von den Ordnern auf die Bühne helfen. Alle sammeln sich auf Bastis Seite, aber da erhebt Digger Einspruch und bittet doch um gerechtere Verteilung, was auch sofort klappt. Sam kommt nach vorn zum Bühnenrand und fängt schon mal an zu erklären, wie es mit dem To the left – to the right laufen wird, aber auf der Bühne schenkt ihm keiner viel Gehör, denn Digger begrüßt alle Mädels der Reihe nach mit Handschlag, hinter ihm dann Basti, der lieber Bussi gibt, was Digger dazu bringt, noch mal von vorn anzufangen und sich auch durch die Reihe zu bützen. Doch dann kann es doch endlich losgehen und alle schwingen die Hüften.
Und da das alles so hervorragend klappt, bleiben alle Mädels auch noch beim folgenden „Don’t Cha“ auf der Bühne, bis sie sich wieder zurück ins Publikum sortieren.
Der Applaus ist inzwischen schon sehr frenetisch und die Stimmung steigt immer weiter. „Lets get loud“ und „Crazy in love“ sind dazu auch super geeignet.
Das für mich noch relativ neue „Chasing Cars“ ist wirklich ein Highlight im Set – im wahrsten Sinne des Wortes, da die Feuersäulen aus Jans Klavier einfach atemberaubend sind. Mir wird kurz mal bewusst, dass die Mindener ein Stadtfest haben, wo nicht um Mitternacht der Stecker gezogen wird und Stille herrschen muss…denn es geht auf der Bühne munter weiter. Und zwar mit dem Kracher „Umbrella“ – was sicherlich ein Mädel hinter mir besonders glücklich macht, da sie vor dem Konzert ihren Freundinnen erzählte, sie hat den Song ja nun schon ewig als Handy-Klingelton und findet es deshalb so toll, die Band nun ausgerechnet in Minden mal live sehen zu können :D – ja, auch Klingeltöne können ein Anfang sein…

Leider kündigt Basti dann den letzten Song an…ein Seufzen geht durch die Reihen…„I’m yours“ lädt noch mal zum Mitsingen ein. Und nach dem Outro verschwinden alle von der Bühne, aber Minden will mehr. Zugabe wird sehr laut gerufen und zum Glück lassen sich Digger, Basti und Sam nicht lang bitten und kehren mit ihren fabulösen Musikern zurück. „Let me love you“ steht auf dem Plan und zum Ansingen wird Backliner Fred nach vorn ans Mikro gebeten. Der schmettert dann auch richtig los und in altbewährter Manier kommen dann auch Pianist Jan, Bassist Klaas und Gitarrero Lars nach vorn zum Performen, nachdem Basti, Sam und Digger ihre Instrumente übernommen haben.
Digger liegt am Ende des Songs auf dem Boden und spielt Kontrabass im Liegen :D – Respekt.
„Hot’n’Cold“ bringt die Massen auch noch mal zum Kochen, Mitsingen ist wieder gefragt. Erst die Frauen, dann die Männer, wobei die Frauen erwartungsgemäß sehr viel lauter sind, aber das Männer-Gebrumme hört sich einfach lustig an.
Der letzte Song „The Look“ entwickelt sich zu einem richtigen Happening. So mittendrin wird das Publikum mal etwas aufgeteilt. Bastis Seite singt das obligatorische Na nana nana – wir auf Diggers Seite sind mit George Michaels FREEDOM dran, was mir ja nun noch bestens aus den Dick Brave-Konzerten bekannt ist und die Mitte singt mit Sam das Nanana von HEY JUDE – großartig, alle haben Spaß und mit einem lauten Pyroknall findet die Show dann ihr grandioses Ende. Ich erschrecke mich mal richtig, lache mich darüber scheckig und freue mich über die fantastische Stimmung.

Ein Blick auf die Uhr verrät: Es ist 0.40 Uhr – oha, sehr gut, 1,5 Stunden, die aber natürlich wie im Flug vergangen sind. Wir bleiben noch ein bisschen, es sind auch noch alle Buden offen, das Stadtfest scheint noch nicht zu Ende zu sein. Aber da unsere Zeit im Parkhaus bis 2 Uhr begrenzt ist und nun meine Angst, die ich jetzt 1,5 Stunden vergessen hatte, wiederkommt, dass ich womöglich gar nicht heimkomme, weil’s Auto nicht anspringt, machen wir uns doch auf…Die Vorstellung, den ADAC rufen zu müssen und der kommt dann gar nicht an mein Auto ran, nagt doch sehr an mir. Wir treffen auf einen freundlichen älteren Herrn im Parkhaus, der dort arbeitet und uns verspricht, so lange zu warten, bis ich aus dem Parkhaus raus bin. Also zahle ich schon mal, denn wenn’s Auto anspringt, muss es auch gleich los gehen. Ich rede auf meinen guten Audi ein, der hat mich schließlich noch nie im Stich gelassen – und siehe da, er springt auf Schlag an. Okay, er möchte auch gleich wieder ausgehen, aber ich gebe ordentlich Gas und kann das Parkhaus nach einer kurzen, aber herzlichen Verabschiedung von Mareike verlassen. Mein Herz hüpft vor Freude, als ich Minden verlasse…nicht, weil ich Minden verlasse, sondern weil es so ein schöner Abend war. Open Air-Start gelungen…die Heimreise soll mich auch nicht wieder über die Dörfer führen, sondern ich entscheide mich für den längeren Weg über die Autobahnen – und bis zur Autobahnauffahrt fährt Mareike noch hinter mir her, danach trennen sich unsere Wege und ich brause durch die Nacht und über die noch relativ befahrene Autobahn in die Heimat zurück. Gegen 3 Uhr bin ich auch gut angekommen, ohne weiteren nennenswerten Zwischenfälle – und bin voller Glück, dass schon in ein paar Tagen die Baseballs-Tour startet und ich gleich mehrere Gelegenheiten habe, vor der Bühne mit ganz lieben Menschen zu feiern.

- BiBi -

zu den Fotos von The Baseballs
zu den Fotos von Kensington Road